Donnerstag, 24. Mai 2012

10 Dinge, die mich an Blogs stören

Ich?!?


1. Auf Mitte gewürgte Schrift
Über Blocksatz oder Flattersatz kann man sich streiten, aber was irgendwie gar nicht geht ist zentrierte Schrift für einen Fließtext. Das ist anstrengend und nervig zu lesen.

2. Headergrafik
Manch ein Header nimmt erstmal die obere Hälfte des Displays ein, wenn dann noch als nächstes über die ganze Seitenbreite stolz die achtzigtrilliarden Leser via GFC gezeigt werden, habe ich schon keine Lust mehr. Wenn man solche Seiten mit einem Netbook oder einem Tablet aufruft, sieht man erstmal gar nichts mehr und man verlässt den Blog schnell wieder.

3. Rumpelkammermenüleisten
Die Blogsysteme bieten viele hübsche Gadgets an. Aber man muss nicht zwingend alle nutzen.

4. Alles so schön bunt hier, ich kann mich gar nicht entscheiden!
Bunte Schrift auf schwarzem Grund oder rosa auf Hellblau. In Kinderschriftarten. Oder aggressiv-bunte Hintergrundgrafiken.

5. Kommentarfunktion besser gesichert als FortKnox
Manchmal liest man einen Blogpost, wo man gerne einen Kommentar hinterlassen würde. Letzten Endes lebt das ganze SocialMedia von der Kommunikation. Aber manche Kommentarfunktionen schrecken eher ab. Erst ein Captcha und dann darf man noch darauf warten, dass der Blogbetreiber mal Zeit hat, den Kommentar auch freizugeben. Bis dahin ist der Zug schon längst abgefahren. Negative Kommentare oder Kritik sollte man schon ertragen können. Kommentare, die unter die Gürtellinie gehen, diskreditieren den Schreiber, nicht den Bloggenden.

6. Bewegtes Zeug
Die Älteren unter euch erinnern sich vielleicht noch an die Zeiten von Web 1.0 *verträumter Blick*. Als die ersten animierten .gifs aufkamen, fand man auf jeder selbstgezimmerten Hohmpädsch ("Mein Meerschweinchenzüchterverein Grosskrotzenhausen e.V.") diese lustigen bewegten Bildchen. Ein wackelnder Briefumschlag oder ein sich drehendes Emailzeichen. Toll. Das war damals schon nervig. Bitte keine schwimmenden Fische oder glitzernden Bilder oder animierte Mauszeiger, das lenkt dauernd das Auge ab und stört beim Lesen.

7. Rechtschreibung, Schreibstil, Grammatik stümperhaft
Ungeachtet jeder Inhalte sollte eines immer passen: Rechtschreibung und Grammatik. Wirklich. Wer sich unsicher ist, kann die Posts in MSWord oder LibreOffice vorschreiben und da die Rechtschreibprüfung einschalten. Auch Tippfehler in massivem Auftreten zeigen eigentlich nur, dass dem Schreibenden letztendlich egal ist, was er da so ins Internet stellt. Welcher Leser mag so behandelt werden?

8. Zu große Bilder
Heutzutage hat jeder eine Breitbandverbindung und eine schnelle Leitung. Das verführt anscheinend dazu, kein bisschen mehr auf Ladezeiten und Bildgrößen zu achten. Kein Leser hat Lust zu warten, bis ein 10MB Bild durchgeladen ist, um dann ein Lippenstiftswatch in 3000px Breite zu bewundern. Es gibt eine Menge Bilderprogramme umsonst und gratis im Inet, die einem dabei helfen, Bilder kleiner zu machen oder Details auszuschneiden. Z.B. Gimp oder IrfanView, oder diverse Onlinelösungen wie z.B. pixlr.

10. Zu wenig Input
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Kommentare:

  1. Hach diese Glitzerbilder, ich frage mich immer woher die kommen?!

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  2. Erinnert ihr euch noch an die Zeiten, wo man Diddl-Blöcke-Bilder gesammelt hat? Erinnert ihr euch noch an die Zeiten, wie straff euer Arsch damals noch war?

    Wehmütigkeit grüsst mich zärtlich!

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  3. @Uschi;
    Ich hatte nie Diddle, ich hatte noch Glanzbilder.
    Das war nach'm Krieg.

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  4. Knibbelbilder aus der Colaflasche...

    Aber eigentlich hatten wir ja nix. Mit dem Bollerwagen 10 km zur Schule, barfuss durch den Schnee, sommers wie winters und hin und zurück bergauf.

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  5. gut für die Figur, ne? Knibbelbilder aus der Cola kenn ich auch noch...

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  6. Übrigens: die Tage habe ich einen Kommentar bei *toller Starbloggerin* hinterlassen, an den Statistiken habe ich dann gesehen, dass dieser Blog aufgerufen wurde und der Kommentar wurde dann nicht freigegeben. Die Weiber spinnen doch total.

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  7. Drei Kartoffeln aus dem Stahlhelm. Und davon waren zwei noch kaputt

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  8. Automatisch spielende Musik, die sich schlimmstenfalls nicht mal abstellen lässt. Nur zu empfehlen, wenn man Leute gleich wieder von seinem Blog vertreiben will.

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