Dienstag, 24. April 2012

Blumenkohlcurry mit Bulgur



Vor einigen Monaten habe ich Bulgur (Boulghour, Bulghur oder arabisch Burghul) für meine "schnelle, faule Vegi-Küche" entdeckt. Für die, die es nicht kennen ganz kurz: Bulgur ist geschroteter vorgekochter Hartweizen, der vor allem in der orientalischen Küche verwendet wird. Kaufen kann man ihn in türkischen Geschäften, im Bioladen, ich habe ihn auch schon in einigermassen sortierten Supermärkten gesehen. Kosten: ca 2 Euro/kg je nach Bezugsquelle. Bulgur schmeckt kerniger als Reis und ist durch das Vorgekochte (Parboiled) superschnell zubereitet.

Gekocht ist Bulgur schnell: ich nehme immer einen Teil Bulgur plus zwei Teile Wasser plus ein bisschen Salz, lasse das ganze einmal aufkochen und dann bei abgeschalteter Platte ausquellen. Am Ende sollte das gesamte Wasser aufgenommen worden sein. Um die "richtige" Zubereitung streiten sich die Kochgenies, aber da ich mich nicht zu letzterem zähle ist mir das pfeifendeckel!

Für das Blumenkohlcurry mit Bulgur habe ich den Bulgur mit frisch zermörsertem Koriander, Chili und Kreuzkümmel gekocht, das Aroma zieht dann schön ein und es duftet betörend.

Das Gemüse (TK-Blumenkohl und TK-Erbsen) habe ich mit einer Schalotte (normale Küchenzwiebel ist mir zu scharf, man wird ja nicht jünger, näch?) und Ghee (indische geklärte Butter) angedünstet und mit Kurkuma, Curry, Ingwer und schwarzem Pfeffer gewürzt. Knoblauch könnte man auch einen Hauch, aber wenn ich am nächsten Tag arbeiten muss, verzichte ich darauf. Der Blumenkohl zieht sich mächtig mit dem würzigem Kochsud und bekommt durch das Kurkuma eine wunderbare gelbe Farbe. 

Alles in allem dauert die Zubereitung vielleicht 20 Minuten, fernab jeder Fertignahrung und Tütensuppe. 

Mahlzeit

Mono

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